Wir befinden uns nun leider schon auf dem Rückweg. Am Dienstag sind wir hoch am Wind bei diesiger Sicht und 4-5 Windstärken rüber nach Schweden gesegelt. Leider nur die ersten 10 Seemeilen. Dann ließ der Wind uns im Stich. Der Motor schob uns dann immerhin die restlichen 26 Meilen auf Direktkurs ans Ziel.
Im Fischereihafen gingen wir bei unseren Freunden von der Yuendumu längsseits. Die folgenden beiden Hafentage verbrachten wir bei bestem Sommerwetter hauptsächlich am Strand. Auch die kleine Stadt wurde besichtigt und dort der Flohmarkt. Am Hafen war auch ein Rummel aufgebaut und abends schallte Livemusik herüber, als wir gegrillt haben.
Gestern nahmen wir dann die rund 30 Seemeilen nach Ystad in Angriff. Der Wind war mit uns und sollte über den Tag etwas zunehmen. Also kommt mal wieder der Parasailor zum Einsatz. Allerdings erst nach einem Angelversuch. Tatsächlich fange ich innerhalb kürzester Zeit drei Dorsche, aber leider unter Mindestmaß. Sie dürfen weiter schwimmen. Als der Parasailor steht, klettert die Tachonadel leider nur auf 3 bis 4 Knoten. Das frisst keine Meilen. Nach zwei Stunden lasse ich daher den Diesel mit 1500 Umdrehungen mitschrieben. So erreichen wir immerhin 5 Knoten. Später frischt der Wind etwas auf und wir können die Maschine zeitweise abschalten.
Der Hafen von Ystad ist voll. Zum Glück ist die Yuendumu schon dort und hält uns einen Platz frei, so dass unsere Flottille nicht auseinander gerissen wird. Abends gab es dann Hotdogs für alle und einen netten Sonnenuntergang. Heute haben wir die Stadt erkundet. Naja hauptsächlich die Einkaufsmeile und H&M für die Mädels. Der Ostwind heult durch die Takelage. Morgen wird das ähnlich sein, aber wir müssen die günstige Windrichtung nutzen und wollen in hoffentlich 10 Stunden bis Klintholm auf Møn segeln.











Dann nur genießen…egal was…alles ist besser als Arbeit…😉😊🍨👍
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