Ein Hammer-Hafen

Nach mehreren Tagen in Rønne mit Ausflügen zum feinsandigen Strand von Dueodde und einer Küstenwanderung nach Hasle in die Fischräucherei (lecker) sind wir nun weiter gezogen.

Bei leichtem Wind und Restdünung schaukelten wir uns nach Norden. Dort wird die Küste steiler und felsig. Und über allem tront die Mittelalterburg Hammerhus eindrucksvoll. In Hammerhavn bekommen wir gerade noch einen Platz direkt hinter dem Wellenbrecher im Päckchen mit Yuendumu.

Der Wind frischte wieder auf 5 bis 6 Windstärken auf und ordentlich Wellenberge schoben sich bis in den Hafen. Unser Liegeplatz stellte sich als sehr unruhig und rollig heraus. Mit einem Netz aus Leinen und Ruckdämpfern arbeiteten wir dagegen. An Bord fühlte es sich an wie unterwegs.

Also spazierten wir lieber auf die windabgewandte Seite der Insel nach Sandvig vorbei am Hammer-See. Dort war es windstill und sonnig beim Schlendern entlang der Hafenpromenade, wo gerade Flohmarkt mit Livemusik war.

Gestern stand dann die Wanderung hinauf zur Burg an. Ein toller Pfad führte die Steilküste hinauf, vorbei an Schluchten und immer wieder beeindruckenden Blicken aus das weite Meer. Leider ist die Burg nur noch eine Ruine aber dennoch imposant. Auch das neue Besucherzentrum ist toll gemacht und gibt Aufschluss über die dunkle Vergangenheit der Burg. Das alles ohne Eintritt.

Nun wollen wir noch die Klippen der Nordspitze Bornholms erwandern und als nächstes dann die Erbseninseln anlaufen. Bis dahin genießen wir den Hammer-Hafen hier mit Grillwetter, Strand und Ausblicken auf Meer und Steilküste.

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  1. Tolle Bilder! 💙

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