Am Sonntag haben wir nach sonnigen City Tagen den starken Westwind genutzt und die Segel wieder gesetzt. Der letzte Abend in Svendborg war auch noch recht aufregend. Luna wurde am Basketballplatz ihre Handtasche mit Portemonnaie geklaut als sie gerade nicht hingeschaut hat. Anschließend haben die Kinder alle umliegenden Mülltonnen abgesucht und schließlich die Handtasche tatsächlich gefunden. Geld war natürlich raus aber Bankkarte und der Rest noch da. Beobachtet wurde das Ganze von einem verdächtigen Typen in bunter Bermuda, der fortan demonstrativ vor unserem Boot lungerte und uns blöd angrinste. Offenbar ein Obdachloser auf Droge, der seine Beute schadenfroh feiert. Wir ignorieren ihn und bleiben auch nachts unbehelligt. Sonst hat uns die Stadt aber wieder sehr gut gefallen und der Hafen.























Im Sund blies uns nun am Sonntag ein strammer Westwind entgegen. Zunächst fuhren wir mit Motor und Großsegel gegenan. Als der Sund sich öffnet, kreuzen wir raus bei Böen bis 30 Knoten. Dafür reicht das volle Großsegel und unsere kleine Kutterfock. Zügig überholen wir die Yuendumu, die vor uns gestartet waren.



Auf Höhe der Insel Drejø konnten wir unseren Kurs hart am Wind verlassen und mit achterlichem Wind in Richtung Marstal abfallen. Nach drei Stunden und 18 Seemeilen erreichen wir bei ordentlichen Böen den Hafen und bergen erst dort das Großsegel. Finden einen schönen Platz am Rundsteg.



Jetzt genießen wir ein paar Tage Marstal und die Insel Æro bevor wir voraussichtlich am Freitag dann rübermachen nach Deutschland da sich der Urlaub dem Ende nähert. Gerade jetzt wo der Sommer uns gefunden hat.



















