Den Sonntag haben wir hauptsächlich an Bord verbracht und dem Regen gelauscht. Als es weniger tröpfelt, laufen wir einmal durch den Ort bis zum Kaufmann und entdecken noch den ein oder anderen Garagenflohmarkt.









Montag früh ist der Regen verstummt. Wir wollen möglichst früh aufbrechen, da der Wind dann noch etwas günstiger sein soll. Es ist nassgrau und die Sicht schlecht. Das Ablegen klappt nach kurzem Frühstück trotz wenig Platz zum drehen. Um 8:40 Uhr tuckern wir aus dem Hafen und setzen Segel. Mit halbem Wind erreichen wir die Nordspitze von Agersø. Die Regenwolken ziehen sich zusammen und gönnen uns nochmal eine Dusche und Böen.



Wir wenden uns nutzen erstmal nur Großsegel und die kleine Fock zum Abwettern. Als der Regen durch ist und der Himmel freundlich aussieht, nimmt auch der Wind ab. Die Genua darf wieder mithelfen. Hoch am Wind queren wir den großen Belt und die Frachterautobahn.



Mit schwächelndem Wind erreichen wir schließlich die Nordspitze Langelands und segeln bis vor den Hafen von Lohals. Nun müssen wir die Sandbank rüber nach Lundeborg queren wo der Wind herkommt. Die letzten 3 Meilen muss der Motor ran. Um 13:10 Uhr erreichen wir den Hafen bei schönem Sonnenschein und T-Shirt Wetter. Bekommen einen Längsseitsplatz an der Mole und halten der Yuendumu auch einen frei. Die hatten Probleme mit ihrem Vorsegel und kommen 1 Stunde später an. Wir genießen die Sonnenstrahlen und hoffen nun, dass die Wechselhaftigkeit des Wetters Platz für etwas mehr Sommerfeeling macht. Schließlich gibt’s hier auch einen Strand.






