Das lange Oktoberwochenende zum Tag der Deutschen Einheit lädt in Schwerin zum Feiern ein. Wir kehren den Menschenmassen den Rücken und fahren mit Luna am Donnerstag zum Boot. Da wir die Augentropfen für unser Hündchen vergessen hatten, mussten wir auf halber Strecke nochmal zurück nach Hause. Nach langer Anreise haben wir uns mit einer Runde Minigolf belohnt.

Die Wetterprognose ist recht gut aber mehr als 14 Grad sollen nicht drin sein. Auch das Wasser hat mittlerweile nur noch 13 Grad. Für mehr Gemütlichkeit an Bord müssen unsere Heizlüfter ran.
Am Freitag laufen wir bei schönem Sonnenschein mittags aus und setzen bei noch recht starkem Halbwind nur die Genua. Das reicht für 5 Knoten und ganz entspannt nehmen wir Kurs auf unser Ziel Hohen Wieschendorf.




Dort finden wir einen Liegeplatz am Kopfsteg. Um uns herum werden schon Segelboote fürs Auskramen vorbereitet. Wir sind hier, um abends am Strand zum Beach Concert von Singersongwriter Õxl zu gehen. Erstmal vertreten wir uns aber die Beine mit unserem Hündchen. Außerdem steht noch Mathelernen mit Luna auf dem Plan – Stochastik.



Abends hat sich der Wind gelegt und dick eingepackt mit Decken finden wir ein schönes Plätzchen auf Sesseln direkt neben der Naturbühne im Sand. Das Konzert ist gut besucht, so dass es voll wird am Getränkestand. Wir löffeln heißen Eintopf und genießen die toll gesungenen Songs von ÖXL.



Die Nacht war kalt und sternenklar. Haben den Himmel nach den angekündigten Nordlichtern abgesucht. Außer einem leichten Schimmer am Horizont entdeckten wir jedoch nichts.

Morgens begrüßt uns Nebel. Die Sonne braucht eine ganze Weile, um den Morgentau zu trocknen und die Sicht frei zu machen.


Gegen Mittag fahren wir über spiegelglatte See unter Motor zurück nach Boltenhagen.

Dort besuchten wir noch den Küstenmarkt und genossen das sonnige Restwochenende. Nebenbei nutzten wir das ruhige Wetter, um das Boot schon auf den Krantermin fürs Winterlager vorzubereiten. Alle Segel wurden abgeschlagen und zusammen gelegt.

Am Sonntag haben wir dann auch das Schlauchboot verstaut und sind dann nachmittags wieder zurück nach Hause gefahren. Nun geht es bald aus dem Wasser.