Um 7 Uhr klingelt der Wecker, denn heute wird rüber gemacht. Unser Urlaub geht zu Ende. Wir müssen zurück ins aufgeregte Deutschland. Der wenige Wind kommt aus Richtung Ziel und soll noch ganz einschlafen. Für die 55 Seemeilen lange Motorfahrt haben wir gestern noch zwei 20 Liter Dieselkanister nachgefüllt, die wir mit dem Fahrrad von der Tankstelle holen mussten. Unser Ausflug mit unserem Boot zur Tankstelle im Kanal hinter der Fußgängerbrücke endete nämlich auf halbem Weg im Schlick. Trotz nur 1,30 m Tiefgang blieben wir stecken. Zum Glück ging es rückwärts wieder raus und zurück zum Liegeplatz.



Nun lösen wir 8:20 Uhr die Leinen und erwischen die Brückenöffnung 8:34 Uhr. Frühstück gibts unterwegs und die Kinder schlafen in der Koje weiter.


Kurz vor dem Windpark bäumt sich der Gegenwind noch einmal auf, um dann wenig später einzuschlafen.




Die See ist glatt und ermöglicht zumindest eine entspannte Motorfahrt. Der Autopilot steuert und die Sonne wärmt zunehmend von oben. Ansonsten bleibt es unspektakulär.

Nach zehneinhalb Stunden erreichen wir schließlich Boltenhagen und stoßen auf den gelungenen Törn an, auch wenn fast die Hälfte der insgesamt 282 Seemeilen unter Motor bewältigt werden mussten gegen den anhaltenden Südwestwind. Jetzt hoffen wir auf einen tollen Spätsommer mit noch ein paar schönen Tagen an Bord.

