Die Südwestlage bläst uns weiterhin den Wind auf die Nase. In Kalvehave wollen wir nicht verweilen. Also Motor an und weiterfahren. Da es tröpfelt und grau ist an diesem Montag, lassen wir die Kuchenbude drauf für die Sundfahrt. Es bläst uns ordentlich entgegen mit 15 Knoten und hinzu kommt Strömung natürlich von vorn.


Wir schieben uns gefühlt im Zeitlupentempo mit 3 Knoten Vordingborg entgegen. Dort wollen wir einen Zwischenstopp machen, wenn wir einen Platz mit genug Tiefgang ergattern. Der Hafen soll nämlich sehr flach sein. Als wir den Hafen ansteuern kommt natürlich eine schwarze Wolkenwand auf uns zu. Schnell nehmen wir doch die Kuchenbude weg, um beim Anlegen im Unwetter bessere Übersicht zu haben.



Zum Glück bleibt es bei ordentlichem Regen und nassen Klamotten. Wir bekommen mit beiden Schiffen einen Liegeplatz am Stegkopf und können aufatmen. Schnell wird die Kuchenbude wieder aufgebaut.
Der Regenschauer ist auch bald durchgezogen und mit Jeannette und Lola erkunde ich schon mal die Burgruine sowie die Fußgängerzone von Vordingborg.






Abends tröpfelt es schon wieder. Wir können den Clubraum des Segelvereins nutzen und nur die Grillmeister müssen draußen sitzen. Der Regen hat Erbarmen und wir sitzen bis es dunkel wird sogar noch draußen.

Nach einem Hafentag in Vordingborg hieß es dann Leinen los und ab nach Nykøbing. Wieder zunächst direkt gegen den Wind unter Motor.


Als wir Richtung Guldborgsund abfallen können, reicht es doch noch, um 5 Seemeilen bis vor die Brücke zu segeln.

Durch den Sund erreichten wir dann gestern gegen 16 Uhr Nykøbing. Hier verbringen wir nun noch zwei Hafentage, bevor es Samstag den langen Schlag zurück nach Boltenhagen geht. Wie es aussieht, leider such unter Motor. Erstmal genießen wir in Nykøbing die Regenpausen.

