Durch die Wetterküche nach Hesnæs

am

Der Morgen begann schon verregnet aber als wir um halb Elf den Hafen verlassen, ist es wieder trocken. Segel hoch und an geht es durch die Fahrrinne. Wir runden gemächlich mit 3,5 Knoten die Südspitze von Falster.

Vor dem Wind baume ich die Genua aus und mit kaum Welle segeln wir die Küste hinauf auf Hesnæs zu. Es bleibt Zeit zum Lesen und ich sichte kurz einen Schweinswal als wir die Yuendumu überholen.

Um uns herum schwarze Wolken. Wir verlieren kurz vor dem Ziel das Rennen gegen eine große Schauerwolke, die uns voll erwischt und wässert. Gerade rechtzeitig hatte ich meine Regensachen angezogen. Der Wind dreht und mit nassen Segeln kann ich am Wind bis vor den Hafen segeln.

Der Regen hörte zum Anlegen tatsächlich auf und wir konnten unsere Sachen trocknen. Das Wetter soll leider die nächste Zeit wechselhaft, kühler und windig aus Südwest bleiben. Das wirft mal wieder unsere Pläne über den Haufen. Der Rückweg am Ende des Urlaubs geht ja nach Südwesten. Machen wir das Beste daraus.

Hinterlasse einen Kommentar