In den letzten vier Wochen haben wir es trotz perfektem, heißen und trockenen Sommerwetter nicht geschafft, zum Boot zu fahren. Im Familienkalender hatten sich etliche Pflichttermine breitgemacht. Nun wird es höchste Zeit, vor unserem Urlaub noch einmal nach dem Rechten zu sehen und schon Einiges an Getränken und Proviant mit an Bord zu bringen. Als Freitagabend dann alles verstaut ist und unsere Pizzen im Ofen brutzeln, sind wir ordentlich durchgeschwitzt. Noch hält das Hochsommerwetter. Das Wochenende bringt außer Hitze und Sonne nur schwachen Wind. Dennoch wollen wir mal raus aus dem Hafen. Also brechen wir mittags auf und segeln hinüber nach Poel.


Bis nach Timmendorf auf Poel sind es nur fünf Seemeilen und nach einer Stunde können wir schon wieder das Anlegen vorbereiten. Der Hafen ist klein und beliebt. Wir ergattern den allerletzten Boxenplatz. Schnell packen wir die Badesachen und laufen bis zum Ende des Zeltplatzes zum Hundestrand. Auf dem Weg stärken wir uns aber noch schnell mit Backfisch, Räucherfischbrötchen und Garnelenspießen. Das Wasser ist mit 22 Grad noch eine willkommene Abkühlung.

Gegen Abend grillen wir Burger an Bord und machen einen Verdauungsspaziergang an der Steilküste. Als wir dann beim Siedler-Spielen sind, lenkt uns ein rosa bis glutroter Sonnenuntergang ab und wir schauen zu, wie der rote Ball im Meer versinkt.






Sonntagmittag laufen wir dann wieder aus und machen uns bei Leichtwind nur mit Genua ganz gemächlich auf den Rückweg. Mit 2,5 bis 3,5 Knoten Fahrt bleibt genug Zeit, den Blick über die Bucht und die anderen Boote schweifen zu lassen.


