Mit Ostwind zurückgeblasen

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Zu schnell verrinnt uns nun die Urlaubszeit durch die Finger. Wir nutzen noch das schöne Wetter in Nysted und beim Grillen abends überraschen uns die Kinder mit ihrem aufwendig organisierten Krimi-Dinner.

Auch mit Schlauchboot und Opti wird nochmal die Bucht erkundet und ein naher Blick von der Burg erhascht, die sich in Privatbesitz befindet.

Heute hieß es Abschied nehmen von unseren Freunden. Die Yuendumu segelt nach Rostock zurück und wir nehmen den langen Schlag nach Boltenhagen in Angriff. Um 9:15 Uhr legen wir ab und motoren aus der Bucht. Draußen wehen schon gute 4 Windstärken und wir setzen die Segel. Auf Halbwindkurs segeln wir mit 5-6 Knoten durch den Windpark.

Danach ging leider der Wind weg. Wir setzten unsere Geheimwaffe den Parasailor. Der Wind ließ uns jedoch genau in der Kadettrinne verhungern zwischen den Frachtern. Musste dann sogar einen der Kolosse zur Sicherheit anfunken, ob er seinen Kurs ändert und vor uns durch geht. Das klappt zum Glück.

Nach 4 Seemeilen unter Motor kommt endlich der Wind zurück und der Parasailor wieder aus dem Sack. Erst gemächlich kamen wir mit 4 Knoten in Schwung aber kontinuierlich wurde der Wind stärker und erreichte dann 15 bis 20 Knoten. Damit flogen wir nur so dahin mit 6-7 Knoten.

Wir machten Boden gut und erreichten dann nach 9 Stunden um 18:15 Uhr den Hafen. Dort empfing uns das Hafenfest mit Grillduft und Partymusik in Sichtweite. Nachdem wir das Boot aufgeräumt hatten, besorgten wir uns Bratwurst, Pommes und Sauerkraut. An Bord lauschten wir entspannt der Liveband, ohne in der Menge stehen zu müssen. Als Höhepunkt gab es um 23:45 Uhr ein großes Feuerwerk direkt über uns. Ein schöner Abschluss unseres Törns. Nur Lola hat sich zitternd verkrochen.

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