Downwinder nach Hesnæs

Bevor der stürmische Nordwest sich tagelang austoben wird, beschließen wir uns auf die Leeseite von Falster zu verholen. Der Morgen beginnt grau und es tröpfelt sogar. Da haben wir es nicht so eilig loszufahren.

Gegen 11 Uhr sind dann aber vor dem Hafen die Segel gesetzt und es ist sogar wieder trocken. Mit halbem Wind segeln wir durch das Fahrwasser und lassen noch die Fähre vor uns durch. Es läuft super. Mit 5-6 Knoten runden wir die Südspitze von Falster und gehen auf Vorwindkurs.

Der Autopilot steuert uns mit zunächst 4 Knoten die Küste hinauf. Stetig nimmt der Wind zu und am Ende rauschen wir mit 6-7 Knoten unserem Ziel Hesnæs entgegen. Sitzen zeitweise auf dem Kajütdach und schauen auf die vorbei ziehende Küste.

Kurz vor dem Hafen bläst es mit 6 Windstärken. Wir machen noch den Umweg und umfahren die Untiefe, wo auch Stellnetze ausgebracht sein sollen. Sehen aber keine und ein anderer Segler fährt quer durch. Im Hafen bekommen wir eine Box. Vor dem Bug hinter der Mole befindet sich ein toller Strand. Der Wind bläst warm wie in der Karibik. Gehen noch baden nachdem auch die Yuendumu den Hafen erreicht hat.

Nun sind wir hier wohl erstmal eingeweht die nächsten Tage. Es wird kühler und bläst aus allen Rohren. Zu allem Überfluss hat sich Heiko von der Yuendumu beim Anlegen den Rücken verhoben und kann erstmal nur liegen. Eine große Tour wird es wohl nicht mehr diesen Urlaub aber wir machen das Beste daraus und genießen den verschlafenen Fischerort mit Strand und Steilküste.

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