Nach den bisher karibisch heißen Tagen stellte sich eine Wetteränderung ein auf normale Ostseeverhältnisse. Abends muss spätestens ein Fleecepulli her aber die Sonne lachte weiterhin.
Nach herrlichen Strandtagen und Wanderungen machten wir uns am Montag auf den Weg nach Agersø. An der Spitze von Langeland ließ uns der Wind leider im Stich und der Motor musste mitschieben. Dafür bekamen wir noch einen Liegeplatz an der Kaimauer. Schnell füllte sich der beliebte Hafen und ein Nachbarboot machte bei uns fest.
Den Hafentag auf Agersø nutzten wir für eine Fahrradtour zur Nordspitze der Insel. Dort wanderten wir durch das Naturschutzgebiet Egholm am Strand entlang, der von Steinen und Muscheln übersät war.
Von Agersø aus segelten wir am Mittwoch vor dem Wind nach Femø. Zeit, mal den Parasailor auszupacken. Der zog uns zuverlässig und ruhig unserem Ziel entgegen. Frühstück gab es an Bord. Der Wind hätte etwas stärker sein können aber mit 3,5 bis 4,5 Knoten kamen wir einigermaßen voran
Nicht schnell genug, wie sich im Hafen zeigte. Der ist ziemlich klein und war natürlich schon zu voll für uns und die Yuendumu, die etwa 30 Minuten hinter uns lagen. Daher entschieden wir, auf der windgeschützten Südostseite von Femø zu ankern. Also nochmal ein Stunde dorthin motoren. Der Platz war aber schön ruhig. Nur unsere Batterien waren vom Segeltag ziemlich leer und unsere Lichtmaschine vom Motor wollte nach dem Ankermanöver mit der Ankerwinsch die Batterien nicht mehr laden. Nach Fehlersuche mit Heiko von der Yuendumu lieferte sie wieder Ladestrom und der Kühlschrank konnte an bleiben. Vermutlich ist die Leistung für den Betrieb der Ankerwinsch nicht ausreichend und der Ladestromverteiler geht dann in die Notabschaltung der Batteriebank. Wieder was zum Kopfzerbrechen.
Nach einer ruhigen Nacht vor Anker setzten wir die Segel und gingen auf Kurs in den Guldborgsund. Bei nur 2 Windstärken rutschten wir nur mit 2,5 bis 4 Knoten über die Flachgebiete vor dem Sund bis zur Brücke, die 12:45 Uhr für uns öffnete.
Durch den Sund ging es mit Motorkraft bis nach Nykøbing. Hier liegen wir am Außenanleger mit Blick über den Sund. Gemeinsam mit der Yuendumu verbringen wir hier nun den letzten gemeinsamen Urlaubstag. Die Kinder sind schon etwas wehmütig. Wir haben die kommende Woche noch Urlaub und können uns mit dem Rückweg etwas Zeit lassen.



























Dann noch einen schönen Abgesang…😉Ferien fast vorbei….
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