Hart am Wind nach Bagenkop

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Nach gut zwei Wochen auf Fehmarn wird es Zeit, weiter zu kommen. Zumindest wenn wir noch bis in die Dänische Südsee segeln wollen. Die letzten Regentage haben an der Moral gezehrt. Nun lockt zumindest etwas Sonne und segelbarer Wind mit 5-6 Beaufort. Also lösten wir gestern zusammen mit der Yuendumu um 9 Uhr die Leinen und motorten zunächst gegenan durch die Fehmarnsundbrücke. Der Seegang nahm deutlich zu und der Wind erreichte immer wieder 7 Windstärken.

Kurz vor Heiligenhafen setzten wir das Großsegel im ersten Reff und die kleine Selbstwendefock. Nur mit Motorunterstützung schafften wir fast den Kurs hart am Wind auf Bagenkop zu halten. Unser Hündchen fütterte derweil schon die Fische und den Mädels reichte der Tanz über die kurzen 1,5 Meter Wellen auch schon. Daher blieb es bei Maschinenunterstützung, um nicht noch zusätzliche Stunden auf See mit Kreuzschlägen verbringen zu müssen. Als wir Langeland erreichen, bläst es dauerhaft mit 7 Windstärken und das Einlaufen in den Hafen gerät anspruchsvoll. Zum Glück bekommen wir einen geschützten Liegeplatz hinter der Mauer. Unsere Freunde von der Yuendumu kamen erst 3 Stunden nach uns in den Hafen und musste im Außenbecken weiter schaukeln.

Nun erholen wir uns erstmal. Es bläst weiterhin mit 5-6 Windstärken. Morgen soll der Wind aber nachlassen. Den Tag heute habe ich nochmal zum Kitesurfen genutzt. Erst mit dem 12er Schirm, den mir ein Kiter am Strand ausgeliehen hat und danach war genug Wind für meinen 10er. War schön, mal wieder zu kiten und Sprünge anzutesten. Bloß ziemlich viel Brandungswelle machte die Fahrt holperig. Demnächst geht es für uns weiter nach Marstal.

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