Keine Hitzewelle, keine Temperaturrekorde. Erfrischende Wassertemperatur und Starkwind aus West. Da ist er ja wieder… der altbekannte Sommer an der Ostsee. Ein Tief jagt das nächste und die kurze Hose wird konsequent auch bei unter 20 Grad getragen. Socken bleiben im Schrank. Aber der Pullover muss immer dabei sein und eine Regenjacke.
Uns hat es zumindest schon mal nach Fehmarn rüber geweht. Am Montag nutzten wir die Ruhe vor dem nächsten Tief und der Rückenwind aus Süd füllte mehr schlecht als recht unseren Parasailor. Am Ende brauchten wir sechseinhalb Stunden für die 30 Seemeilen. Gar nicht so schlecht. Zum Anlegen erwischte uns ein Schauer. Da waren die Segel aber schon wieder eingepackt.
In Burgtiefe haben wir einen schönen Liegeplatz am Kopfsteg bekommen mit Blick über den Binnensee. Direkt vom Boot aus kann ich hier mit dem SUP paddeln oder surfen. Einen Kiteschirm habe ich auch dabei. Das nächste, windige Tief ist ja nicht weit. Wir lassen es uns gut gehen und nehmen das Wetter wie es kommt. Waren schon in Burg in der Stadt zum Shoppen, haben gegrillt und sogar am Südstrand gebadet. Naja… war schon recht frisch. Ich gehe trotzdem jeden Morgen vom Boot aus schwimmen. So ist das an der Ostsee. Abhärten und durch.
Natürlich hoffen wir noch auf richtiges Badewetter und entspannte Segelbrisen. Der Wetterbericht gibt allerdings nicht viel Anlass zur Hoffnung. Es bleibt bei Starkwind aus West. Zumindest kein Dauerregen. Wir warten hier noch auf unsere Freunde mit der Segelyacht Yuendumu, die sich erst noch von Rostock gegen den Westwind hier herkämpfen müssen. Dann wollen wir gemeinsam in die dänische Südsee rüber segeln. Klingt irgendwie nach Palmen und Cocktails. Erstmal wohl eher Ölzeug und strammer Wind auf die Nase. Aber das stört uns ja nicht als Ostseesegler…😉🏴☠️









