No wind today

Heute musste die eiserne Genua ran. Wir haben rüber gemacht. Deutschland hat uns wieder. Heute morgen noch Frühstück in Gedser und dann lösten wir unsere Sommerflottille mit der Yuendumu auf. Die Kinder mussten sich trennen und auch wir nach fast vier erlebnisreichen gemeinsamen Wochen auf Wiedersehen sagen.

Um halb elf lösten wir die Leinen. Draußen empfing uns gleich mal ein kräftiger Schauer. Schnell mussten die Regensachen her. Zum Glück ging der Regen recht schnell vorbei. Hoch am Wind konnten wir bei 3 Windstärken mit Motorunterstützung gut Meilen Richtung Ziel machen. Wir liefen so über 6 Knoten. Ohne Maschine wären nur 4 drin gewesen. Und die vor uns liegende Strecke war mit 45 Seemeilen recht lang.

Schließlich schlief der Wind komplett ein. Flaute. Glatte See. Wir sichteten dafür gleich zwei Mal Schweinswale, die allerdings kamerascheu waren. Da keine Welle mehr war, konnten wir uns sogar Kaffee machen und diesen dann am Tisch trinken.

Kurz nach 18 Uhr erreichten wir schließlich Boltenhagen. Eine bedrohliche Regenfront verschonte uns diesmal. Wir stärkten uns mit einem schnellen Nudelgericht und stießen auf den gelungenen Törn an. Nun sind vier Wochen Urlaub schon wieder rum und der Alltag ruft. Noch hören wir nicht hin und putzen morgen zunächst noch unser Schiff. Samstag geht es wieder zurück nach Hause. Bis zum nächsten Törn.

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