Und schon wieder steht ein Segelwochenende an. Pfingsten. Wie im letzten Jahr wollen wir uns an diesem verlängerten Wochenende mit unseren Freunden von der Segelyacht Yuendumu treffen. Kühlungsborn liegt halbwegs in der Mitte zwischen unseren Heimathäfen und taugt daher als Treffpunkt.
Samstag weht es mit 6 Windstärken und zwar für uns von hinten. Während unsere Freunde mühsam mit Motorkraft gegen Wellenberge anknüppeln, rauschen wir mit Rekordgeschwindigkeit nur unter Genua unserem Ziel entgegen. In weniger als 4 Stunden sind die 24 Seemeilen geschafft. Der Hafen ist kurz nach 13 Uhr schon proppenvoll. Wir ergattern den letzten Boxenplatz. Der ganze Längsseitssteg ist für eine ankommende Regatta reserviert. Als die Yuendumu sich endlich auch zum Hafen gekämpft hat, bleibt schließlich nur noch ein Platz am hohen Steg zwischen den Kuttern. Die Kinder sind traurig, das wir nun nicht nebeneinander liegen. Dafür wassere ich unser Schlauchboot und nehme unseren neuen Außenbordmotor in Betrieb. Nun haben wir ein Shuttle.
Abends wir bei uns an Bord zünftig gegrillt und der ein oder andere Gin Tonic säumt den Sonnenuntergang. Vom Café Vielmeer schallt Livemusik herüber. Die Kinder keschern noch lange.
Der Sonntag wird schön sonnig. Heiko und ich gehen mit Luna, Finn und Jona an den Strand. Die Kinder baden bei 17 Grad Wassertemperatur. Die Frauen sind derweil mit Lilli und Mara auf Shopping Tour. Abends dann grillen wir auf der Yuendumu. Leider schon wieder der Abschiedsabend.
Heute trennten sich unsere Wege bis zum Sommertörn erstmal wieder. Für die Yuendumu hieß es erneut, gegenan zu motoren. Der Wind hat auf Ost gedreht. Für uns ein Segen. Wieder rauschen wir bei weiter auffrischendem Wind von hinten dahin. Bald sind es wieder 6 Windstärken. Die letzten 10 Meilen reicht nur das Großsegel, um mit direktem Kurs mit 5-6 Knoten bis vor den Hafen von Boltenhagen zu segeln.
Ein gelungenes Segelwochenende. Sogar die Sonne kam durch und der eigentlich angesagte Regen ließ sich nicht blicken. Nun hoffen wir auf schönes Wetter zum Sommertörn in rund 4 Wochen,







