Und wieder ist ein Jahr ins Land gegangen. Der nun schon traditionell am verlängerten Himmelfahrtswochenende fest in den Familienkalender gemeißelte Törn steht an. Tatsächlich schon zum 7. Mal. Gemeinsam mit alten Schulkumpels mal raus aus der Tretmühle. So sieht man sich wenigstens einmal im Jahr auf alle Fälle.
Nach einigen Willkommenspizzen und Dosenbier sind Mittwoch Abend schnell die aktuellen Lebensstati abgeglichen und der Wettergott scheint auch dieses Jahr in unsere Karten zu spielen. Am Herrentag legen wir zu dritt um kurz nach elf ab mit Kurs Fehmarn. Der Südostwind pfeift mit 25 bis 30 Knoten recht ordentlich. Mit gerefften Segeln fliegen wir bei fast Halbwindkurs mit 6 bis 8 Knoten unserem Ziel Burgtiefe entgegen. In weniger als 5 Stunden sind die 31 Meilen im Sack.
Legten uns in Burgtiefe am Binnensee an einen Stegkopf mit Blick auf die Kiteschüler in der Lagune. Erstmal ein Anlegebierchen. Hatten bei dem Wellengang draußen Luft ins Druckwassersystem gezogen. Jedenfalls lief die Pumpe, ohne das Wasser aus dem Hahn kam. Mit diesem kleinen Problem hatten wir gut zu tun. Die Lösung brachte erst der nächste Tag mit kräftigem Blasen in den Ansaugschlauch zwischen Wassertank und Pumpe nachdem wir vorher sogar schon die Pumpe zerlegt und den Wasserschlauch vom Steg unter Deck angeschlossen hatten.
Ansonsten hat aber alles reibungslos geklappt. Wir haben jeden Tag gegrillt und das Windsurf-Festival unsicher gemacht. Party, Livebands und jede Menge Trubel. Mit unseren SUPs paddelten und surften wir uns den Bewegungsmangel weg. Heute traten wir bei Sonnenschein und leichten 3 Windstärken den Rückweg an. Kaum Welle, Anliegerkurs, Autopilot und Reggaemusik machten die Fahrt echt entspannt. War draußen auf See noch ein Pullover nötig, erwarteten uns in Boltenhagen 30 Grad. So kann es nun gern weiter gehen, denn es stehen weitere Törns an. Pfingsten schon nächstes Wochenende und auch der Sommertörn ist am Horizont schon auszumachen.










