Parasailor Test

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Immer noch hält das tolle Sommerwetter an und dieses Wochenende ging es daher wieder aufs Boot. Nur relativ leichte östliche Winde waren angesagt. Warum also nicht den Parasailor testen, den wir an Bord haben? Am Samstag nach dem Frühstück machten wir uns bereit zum Auslaufen. Noch herrschte fast Flaute. Draußen blies dann doch ein Lüftchen mit 2 Windstärken direkt aus Richtung Poel. Dorthin mussten wir zunächst motoren, um für den Parasailor genug Raum vor dem Wind zu haben.

Die Anleitung für den Parasailor hatte ich gelesen. Wir setzten den „Spinnaker mit Flügel“ erstmal wie einen Genaker auf der Steuerbordseite. Der Bergeschlauch gab das Segel frei und schon füllte sich der Flügel. Der Parasailor stand auch als Genaker sehr gut und funktionierte von 150 bis 90 Grad zum Wind. Der blies ja recht schwach und so waren nur 3 Knoten Fahrt drin. Auch das Bergen funktionierte problemlos. Da können also die Vorwindbedingungen kommen zukünftig.

Für die Nacht verholten wir uns nach Timmendorf auf Poel. Dort kamen wir gerade noch vor der „Anreisewelle“ in den Hafen und machten in einer Box an der Mole fest. Schnell füllten sich alle verbliebenen Plätze und vor dem Hafen ankerten später etliche Yachten, die kein Glück mehr hatten. Als verspäteten Mittagssnack gab es dann Fischbrötchen vom Kutter. Dann wollten die Kinder zum Strand. Der war zwar sehr voll aber wir fanden noch ein Fleckchen im Sand. Nach dem Baden versorgten wir uns mit leckerem Eis und besuchten den Spielplatz.

Abends kam an Bord der Grill zum Einsatz und nach Burgern, Fisch, Würstchen und Grillgemüse genossen wir den Sonnenuntergang mit Blick auf den Leuchtturm. Nebenbei spielten wir mit den Kindern Bingo. Erst spät ging es in die Kojen.

Der Sonntag hatte etwas frischeren Nordostwind im Gepäck. Kurz nach 11 Uhr verließen wir den Hafen und rollten die Genua aus. Für die 5 Seemeilen rüber nach Boltenhagen reichte die Besegelung. Zwischen 4,5 und 6 Knoten bei 14 Knoten Wind. Am Steuerrad wechselten sich Lilli und Luna ab. Besonders die Kleinste bewies Kurshaltegeschick und Durchhaltevermögen. Bis vor den Hafen segelte sie uns souverän.

Zurück an unserem Liegeplatz stärkten wir uns mit Spagetti Carbonara und schauten ein bischen Hafenkino. Nun ist das Wochenende schon wieder vorbei und bis zum Sommertörn sind es immer noch rund 20 Tage. Hoffentlich hält auch der Sommer so lange durch. Der Parasailor ist jedenfalls einsatzbereit.

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